Kassen benachteiligen Alte & Kranke


BVA fordert: Rücklagen auszahlen
Kassen benachteiligen Alte & Kranke

Ältere oder chronisch Kranke kosten die gesetzlichen Krankenkassen Geld. Sie stehen deshalb bei den Kassen nicht hoch im Kurs, berichtet das Bundesversicherungsamt (BVA). Gestern veröffentlichte die Aufsichtsbehörde seinen Tätigkeitsbericht 2012.

Selektive Mitgliederwerbung

Der Tätigkeitsbericht gibt einen Überblick über die zahlreichen Themen aus dem Gebiet der Sozialversicherung, mit denen sich das BVA im vergangenen Jahr beschäftigte. Kritisch sieht das BVA demnach die Verfahren bei der Anwerbung von Versicherten. Hier würden vorrangig einkommensstarke und gesunde Menschen umworben, chronisch Kranke oder Ältere dagegen benachteiligt.

Anlass zum aufsichtsrechtlichen Einschreiten gaben dem BVA zudem die Versuche einiger Krankenkassen, ältere oder kranke Versicherte aus der Krankenkasse heraus zu drängen, zum Beispiel durch Telefonanrufe. „Solche Verhaltensweisen sind vollkommen inakzeptabel, da sie gegen das Diskriminierungsverbot und das Solidaritätsprinzip verstoßen. Daher wird das BVA auch weiterhin mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln hiergegen vorgehen“, kommentiert der Präsident des BVA, Dr. Maximilian Gaßner, dieses Vorgehen.

Versicherte haben Anspruch auf Auszahlung

Auch mit den in der Öffentlichkeit intensiv diskutierten „Prämienzahlungen“ von gesetzlichen Krankenkassen, die vom BVA angestoßen wurden, setzte sich die Aufsichtsbehörde im vergangenen Jahr auseinander. „Das BVA wird auch weiter darauf drängen, dass Krankenkassen, deren Rücklagen die gesetzlich vorgesehene Mindestreserve um ein Mehrfaches übersteigen, ihre Mitglieder an den Überschüssen beteiligen“, erklärte Dr. Gaßner. „Denn es handelt sich zum überwiegenden Teil um Mittel, die die Mitglieder selber aufgebracht haben. Daneben sehe ich es aber auch als unsere Verpflichtung an, darauf zu achten, dass die Sozialversicherungsträger wirtschaftlich und sparsam handeln und falls notwendig, ihre finanziellen Verhältnisse nachhaltig in Ordnung bringen.“

Unsere Partnerapotheken

Marien Apotheke 
Fischerstraße 130
47055 Duisburg
Elefanten Apotheke 
Altenbrucher Damm 15
47249 Duisburg
Einhorn Apotheke 
Steinische gasse 34
47051 Duisburg

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Barbara Apotheke
Inhaber Stephan Menzel
Telefon 0203/58 26 16
Fax 0203/58 85 67
E-Mail barbara@menzelapotheken.de